Was zwei Monate Vipassana Meditation mit mir gemacht haben

Der Weg zu allem Großen geht durch die Stille.
Friedrich Nietzsche

Manchmal hat man sich etwas in den Kopf gesetzt und es bleibt dann solange in eben diesem Kopf, bis man schon längst die Herkunft des Wunsches vergessen hat, nie aber ihn selbst. So war das bei mir und meinem seltsam nagenden Bedürfnis, in Myanmar ein zweimonatiges Meditationsretreat mitzumachen (wieso dort? Keine Ahnung! Wieso zwei Monate? Keine Ahnung). Nachdem ich es etwa vier Jahre vor mich hergeschoben hatte, hat es sich schließlich zeitlich gut ergeben und ich flog für drei Monate nach Asien- zwei davon würde ich meditierend im Panditarama Forest Meditationszentrum verbringen. → weiterlesen

Meine erste Ayahuasca- Zeremonie: erstaunte Tagebuchauszüge

Mein erster psychedelischer Trip war gleichzeitige der stärkste, den ich jemals hatte. Ich war damals 20 Jahre alt, alleine in Peru unterwegs, zynisch, besserwisserisch und sehr, sehr unglücklich. In meiner Sprachschule in Cusco hatte ich erstmals von Ayahuasca gehört: von einer Kollegin, die mit leuchtenden Augen von den neun Orgasmen (!) erzählte, die ihr während einer Ayahuasca-Zeremonie der Anblick des Mondes verschafft hatte. → weiterlesen

Ich dacht‘, ich wär ein Apfel…

Warum ich diesen Blog führe – die längere Fassung

„Ich habe gehört, er hat ACID auf der Party gedroppt und glaubt seitdem, dass er ein Cola-Automat ist…“

Wir haben alle viel gehört, viel gelesen, es wurde gemunkelt, wir waren gewarnt, vor den obskurrsten aller Drogen; jene, die einem fliegende Einhörner oder bestialische Monster sehen lassen; jene, die einem das ganze Leben verpfuschen können, wenn man darauf „picken bleibt“, die Psychosen auslösen oder zum Tod führen, oder noch schlimmer: andere mit einer Axt jagen lassen; jene, die einen dazu verführen, aus dem Fenster zu springen, weil man meint, fliegen zu können… → weiterlesen